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Abenteuer Spitzbergen

Alexandra Rost

So viele neue Erfahrungen und Empfindungen, die man dort erleben konnte.
Die Landschaften dort sind einfach nur magisch, unwirklich und unbeschreiblich!!
Die einzelnen Inseln, die Schnee bedeckten spitzen Berge, denen die Inselgruppe ihren Namen verdankt (entdeckt 1596 durch den Niederländer Willem Barents), die einheimische Tierwelt und die Geschichte machen das Gebiet zu einem einzigartigen Ort!
Zunächst ging es über München mit Lufthansa nach Oslo. Dort verbrachte ich einen schönen Nachmittag auf der Halbinsel Bygdøy, im Fram und Kon Tiki Museum und mit lecker Fish and Chips am Hafen.
Am 17.5., am Norwegischen Nationalfeiertag ging es dann mit SAS nach Longyearbyen, wo mein Arktisabenteuer startete.
Beim Anflug auf die Insel wurde es emotional - endlich war man da! Ich erkundete die kleine Stadt inklusive Hafen und dem nördlichsten Pub der Welt.
Am nächsten Tag besuchte ich das Northpole Expedition Museum und machte eine Husky Schlittenfahrt durch Bolterdalen.
Am nächsten Tag stand eine City Tour an, mit Besuch des Svalbard Museums und des Camp Barents, bevor es am Nachmittag dann auf die MS Nordstjernen ging.
Das Nostalgie Schiff wurde 1956 in Hamburg gebaut und bietet 108 Passagieren Platz, bei uns lag die Auslastung bei 84 Gästen.
Die Kabinen haben Expeditions Charakter und sind wie alle Räume mit altem Holz gestaltet.
Dort ging es einige Tage durchs Polarmeer, mit drei Anlandungen, Vorträgen, u.a. über Gletscher, und des Besuchs der Forschungssiedlung Ny Ålesund.
Mit Abstand das Highlight war die Überquerung des 80. Breitengrades Nord. Dieses viele Eis, das Wasser, diese Weite und Stille inmitten der Mitternachtssonne, als wäre man in einer anderen Welt. Man verliert irgendwie das Gefühl für die Zeit wenn die Sonne nicht untergeht und ist dort nur noch 1000 km vom Nordpol entfernt.
Gebucht hatte ich die Expedition mit Hurtigruten.
Was die Organisation von Hurtigruten anbelangt gab es ein paar Kleinigkeiten die man anders regeln und kommunizieren sollte; aber größtenteils war alles super!
Man konnte sich, mit ein paar wenigen Ausnahmen wie z.B. die Brücke, auf dem Schiff frei bewegen und es gab den ganzen Tag kostenlos Wasser, Kaffee und Tee. Zum Frühstück und Mittag gab es ein großes wechselndes Buffet und abends ein festes 3- Gänge Menü.
Die gesamte Crew, inklusive Guides, war sehr freundlich und aufmerksam und professionell.
Die ganze Reise war ein wunderbares Erlebnis und ich weiß, dass ich wieder kommen werde zu einer anderen Jahreszeit, um das nächste Mal die Nordlichter sehen zu können.
Man sollte einfach dankbar sein, an diesem Ort sein zu können, was alles andere als selbstverständlich ist. Wer weiß wie lange dies dank der Klimaerwärmung noch möglich istů..

© Text und Fotos: AR

 

 

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