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Auf den Spuren der ehemaligen DDR
Teil 1: auf nach Treptow

Hartmut Radowsky

Im November ist es 30 Jahre her - der Fall der innerdeutschen Mauer und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich außer dem Tierpark, der im ehemaligen Ostteil Berlins liegt, noch nicht wirklich etwas gesehen habe. Also machte ich mich - begleitet von Bianca als "Fremdenführerin" auf den Weg, um endlich einmal etwas Geschichte der ehemaligen DDR zu erleben.
Mein erster Ausflug in die Vergangenheit führte uns zum Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow.


Gehört hatte ich schon viel davon, aber gesehen halt noch nicht und so war ich dann auch erstmal von der Größe des Geländes überrascht.
Die Anlage wurde zu Ehren der gefallenen Soldaten der Roten Armee errichtet und 1949 fertiggestellt. Mehr als 7000 der bei der Schlacht um Berlin gefallenen Soldaten fanden hier ihre letzte Ruhestätte.
Am Kopf des Parks steht ein 30m hohes Monument mit Statue.
Links und rechts des Weges stehen diverse Sarkophage, die alle mit verschiedenen Motiven versehen sind.
Ich finde die gesamte Anlage sehr beeindruckend und kann nur jedem empfehlen, sie einmal zu besuchen.
Da wir nun schon einmal im Treptower Park waren, bat ich Bianca, mir noch mehr zu zeigen. Und so führte unser Weg dann, entlang der Spree, zur Insel der Jugend.
Zu erreichen ist die Insel über die "Abteibrücke", die seit Juni 2005 den Beinamen "Brücke der Herzen" führt.

Auf blauen zerzförmigen Fliesen sind die Namen von Personen geprägt, die sich besonders um Kinder verdient gemacht haben. Über die Personen, die dort "verewigt" wurden, haben Kindergruppen abgestimmt.
Hier das Herz des ehemaligen Boxers Axel Schulz.

Natürlich sind wir über die Brücke gegangen und haben dort einen Rundgang gemacht. Aber leider musste Bianca danach festetellen, dass ich kein bissl jünger aussehe. Tja, war wohl nix mit Insel der Jugend.

Immer an der Spree entlang ging es dann noch zum ehemaligen Spreepark, dem damals einzigen Vergnügungspark der ehemaligen DDR. Auch nach dem Mauerfall war er noch einige Zeit in Betrieb. Dann war Schluss und inzwischen ist so ziemlich alles zerfallen. Bis auf das Riesenrad. Da die ganze Anlage abgesperrt ist, konnte ich auch leider nur von Weitem fotografieren.

Und damit endete dann mein erster Ausflug "auf den Spuren der ehemaligen DDR". Ich bin gespannt, wo mich der nächste hinführt.

© Text und Fotos: HR

 

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