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Unter "On Tour" sind Termine für folgende Bands vorhanden: Feuerschwanz + + + Fools Garden + + + Matthias Reim + + + Niedeckens BAP + + + The Hooters + + + Kim Wilde

Ein Ausflug in den Spreewald
Von Lübbenau durch die Natur

Hartmut Radowsky

Während unsere Isi noch auf dem großen Schiff über die Ostsee fährt, habe ich mich auf den Weg gemacht, um mit einem kleinen Kahn durch die Spreekanäle zu reisen.
Der Spreewald liegt südlich von Berlin ca. eine Autostunde entfernt im Land Brandenburg. Ein Ausflug dorthin lohnt sich auf jeden Fall, kann man doch hier wirklich abschalten und die Natur genießen.
Im "Kleinen Hafen" wartet man auf einen Kahn, feste Abfahrzeiten gibt es nicht. Aber meist muss man nicht lange warten.
Dann kommt das "Komplizierteste". Welche Tour wird gefahren? Zwei Stunden? Drei Stunden? Vier Stunden? Dem Fährmann ist das egal, er überlässt die Entscheidung den Fahrgästen.
Wir einigten uns auf drei Stunden und ab ging die Fahrt.
Gleich am Anfang der Fahrt lernt man den Unterschied zu den Fahrten in Venedig: Im Spreewald singen die Fährleute nicht.
Ansonsten erfährt man viel Interessantes und Wissenswertes über den Spreewald, wie z.B. über die Entstehung.
Natürlich geht auch diese, wie ja fast alles, auf die Eiszeit zurück. Bei dem Gedanken bin ich dann doch froh, dass wir angenehme 24° haben.
Und die Fahrgäste auf den vielen anderen Kähnen, die uns entgegenkamen oder uns folgten, dachten sicher ganauso.
Unterwegs kamen wir auch an der "Garage für das Postboot" vorbei.In Lübben und auch im Nahe gelegenen Lehde können viele Bewohner ihre Häuser ausschließlich über Wasserwege erreichen. Deshalb wird auch die Post auf dem Wasserweg zugestellt.
Ebenso mit einem Kahn, wie der, mit dem wir unterwegs waren. Motorkraft ist nur der Polizei, dem Rettungsdienst und den Männern gestattet, die für die technische Sicherheit zuständig sind - z.B. für die Schleuse.

Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrt legten wir dann an. Mittagspause.
Nach einer etwa 40minütigen Pause ging es dann auf dem Rückweg. Eine gute Stunde lag noch vor uns, aber leider, wie es nun mal so ist, verging die Zeit viel zu schnell.
Im Hafen angekommen, machte ich mich auf den Weg zum Hotel Schloss Lübbenau. Für einen kleinen Spaziergang durch den Schlosspark hatte ich noch Zeit, bevor mich die Bahn dann wieder nach Berlin bringen sollte.
Mein Weg zurück führte mich über den Kirchplatz. Ein Blick auf die Uhr... es ist noch Zeit, also kann ich noch einen Blick in die Kirche werfen.
So, nun wirds aber Zeit, sonst ist der Zug weg.
Kaum raus aus der Kirche, begegnete mir wieder etwas Interessantes: der "sagenhafte" Brunnen, der die Sagen und Mythen des Spreewalds zeigt.
- den Baumkönig
- die Gestalt des Irrlichts
- die Welt der Lutken
- den Schlangenkönig
Als ich auf dem Rückweg zum Bahnhof dann noch Libellen sah, die ich so noch nie gesehen hatte, stand fest, ich fahre erst eine Stunde später.
Libellen in den Farben hatte ich noch nicht gesehen und so "kämpfte" ich dann mit ihnen, bis ich einigermaßen vernünftige Fotos von ihnen hatte.
Dann gings zurück und ich weiß jetzt schon, wenn ich mal wieder einen Tag absolute Ruhe haben will, dann fahre ich nach Lübbenau.

© Text und Fotos: HR

 

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