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Tierpark Kunsterspring

Hartmut Radowsky

Momentan ist es gar nicht so einfach, einen Zoo oder Tierpark zu besuchen. In einigen Bundesländern haben die Zoos geöffnet, in anderen nicht. Aber auch die geöffneten Zoos verlangen einen negativen Coronatest, der maximal 24 Stunden alt ist.
Als ich vor 3 Wochen im Tierpark Kunsterspring bei Neuruppin war, verlangte man diese Tests noch nicht. Nur Masken waren vorgeschrieben, was den Besuch im Park aber nicht gerade einfacher machte.
Der Tierpark ist ca. 16 ha groß und wurde in die Landschaft integriert. Das heißt also, die Wege führen bergauf, bergab und um zu den Wölfen zu gelangen, muss man sogar über eine Brücke gehen, die über einer Straße gebaut wurde.
Obwohl der Weg also manchmal etwas beschwerlich ist, lohnt sich ein Besuch auf alle Fälle. Die Gehege der Schwarzstörche und Eulen sind (bei normalen Verhältnissen) begehbar.
Mich faszinieren immer wieder die Wölfe, die im Rudel dort leben und die man sehr gut beobachten kann. Die Tiere haben sich offensichtlich an die Menschen gewöhnt, denn sie laufen direkt am Zaun entlang. Wäre es nicht zu gefährlich, man könnte sie streicheln.
Eigentlich dürfte man kein Tier besonders hervorheben, denn sie alle zu sehen macht viel Spaß. Aber der Wolf und auch der Luchs faszinieren mich immer wieder. Genau wie der Otter, der aufgeregt durch sein Revier streifte und auf Futter wartete (was er dann auch endlich bekam). Insgesamt gesehen ist der Tierpark Kunsterspring auf jeden Fall einen Besuch wert. Wenn sich die ganze Situation beruhigt hat und die Gehege wieder begehbar sind, werde ich auf jeden Fall wieder hinfahren.

© Text und Fotos: HR

 

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