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5. Kahnnacht in Luckau (Spreewald)

Hartmut Radowsky

War das eine Nacht...
Zum fünften Mal fand sie in diesem Jahr statt, die Kahnnacht in Luckau. 2020 musste sie ja leider ausfallen, aber in diesem Jahr durfte sie wieder stattfinden.
Kahnnacht - was ist das eigentlich???
Nun, eigentlich ist das Konzept ganz einfach - und doch irgendwie genial.
In Luckau gibt es einen Stadtgraben, der das Innere der Stadt zu einer Insel werden lässt. Mit Booten, wie man sie aus dem Spreewald kennt, kann man praktisch immer im Kreis fahren.
Nun nehme man fünf Kähne, setze Musiker hinein, richte fünf Punkte ein, an denen sich die Zuschauer versammeln und lasse die Kähne im Kreis fahren. An einem "Stützpunkt" angekommen, spielen die Musiker ca. 15 Minuten und setzen dann ihre Kahnfahrt fort.
An den Stützpunkten wird für Speis und Trank gesorgt und so ist es auch für die Besucher ein tolles Erlebnis. Bei Bier und Bratwurst wird auf den nächsten Kahn gewartet.
Während der Wartezeit sorgt an jedem Stützpunkt ein DJ dafür, dass die Stimmung nicht abfällt.
Ich hatte die Gelegenheit, die erste Runde in einem Kahn der Band "Ossternhagen" (Westernhagen Songs in eigener Interpretation) zu erleben. Die zweite Runde der Kähne erlebte ich dann vom Ufer aus, um auch die anderen Musiker einmal zu erleben und mir ihre Darbietungen anzuhören.
Bekanntester Teilnehmer war sicher Dieter "Quaster" Hertrampf mit Freunden. Aber auch "Doc Adams" mit Country & Folk, "Falkensang" mit einer tollen Darbietung irischer Musik, "Ossternhagen" und den Lokalmatadoren "Werner, Ecki & Freunde", die mit ihren Oldies erfolgreich waren, sorgten für ausgelassene Stimmung.
Mal abgesehen davon, dass Luckau immer einen Besuch wert ist - schon wegen der alten Gebäude und Stadtmauern - lohnt sich ein Besuch zur 6. Luckauer Kahnnacht auf jeden Fall. Und wer nicht in der Nacht noch nach Hause fahren will (und, wie wir, um vier Uhr morgens wieder in Berlin ankommt), der findet, wenn er rechtzeitig bucht, auch ein Zimmer zum Übernachten.

© Text und Fotos: H.R.

 

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