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Tierparks in Brandenburg
Der Zoo in Eberswalde

Hartmut Radowsky

Nachdem ich sehr viel positives über den Zoo in Eberswalde gehört hatte, machte ich mich am 08.03. auf den Weg, um mir selbst ein Urteil zu bilden.
In Berlin war an diesem Tag erstmals Feiertag. Ich versäumte hier also nix.
Was ich in Eberswalde vorfand, hat mich total fasziniert. Ein weitläufiges Gelände, viele Spielplätze für Kinder und vor allem, viele Überraschungen.

Vorbei an der Gaststätte "Brauner Bär", die noch geschlossen war, führte mich mein Weg erstmal zu den Braunbären. Die zwei Bären bewohnen eine große Anlage, die sie sich allerdings mit den Wölfen teilen.
Bären und Wölfe? Das scheint zu gehen. Da steht wohl niemand auf der Speisenkarte des Anderen.
Auch die Tiger bewohnen eine sehr große Anlage. Diese kann man als Besucher einmal umlaufen und die Beiden fast überall bewundern. Wenn es ihnen zu viel wird, dann finden sie schon ein Plätzchen, wo sie sich unbeobachtet fühlen.
Ein direkter Nachbar der Tiger, und somit auf den Rundgang auch gut zu sehen, ist der Vielfraß. Nein, ich rede hier nicht von mir, sondern von dem Tier, das so heißt, obwohl es gar nicht so viel frisst. Der Name leitet sich von dem altnordischen " Fjellfräs" ab, was soviel wie "Felsenkatze" bedeutet.
Der Löwe sitzt einsam in seinem Käfig, die hübschen Löwinnen kann er leider nur durch ein Gitter bewundern. Der Mensch kann aber durch einen unterirdischen Gang direkt ins Gehege der Löwen hinein gehen. Nur durch Scheiben geschützt, ist er dann mittendrin im Gehege.
Im Urwaldhaus begegnet man dann Schlangen, Krokodilen, Schildkröten, Vögeln und Flughunden, die man aus nächster Nähe beim Mittagessen beobachten kann.
Waschbären, Nasenbären und auch Kattas haben zwar ihr Gehege, dieses ermöglicht ihnen aber, sich im ganzen Zoo frei zu bewegen. So kann es dann schon mal sein, dass man aus einem Baum oder anderem aus höherer Lage beobachtet wird.

Oder man steht ihnen plötzlich "Auge in Auge" gegenüber.

Das Damwildgehege ist begehbar und auch die Erdmännchen kann man fast anfassen, so nah kommt man ihnen. Ich glaube aber nicht, dass das gesund wäre.
Es gibt natürlich noch viele weitere Tiere, aber ich kann und will hier nicht alles verraten. Sonst muss ja niemand mehr hinfahren.
Für mich steht jedenfalls fest: der Zoo in Eberswalde ist immer einen Ausflug wert.

© Text und Fotos: HR

 

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