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Isi unterwegs auf den Spuren der Auswanderer, der Titanic, der First Nation und der Wale.

Isi

Tag 1 und 2: Anreise nach Montreal, Check in am Schiff
Endlich war es nun soweit. Wir traten unsere lang ersehnte Reise nach Kanada an, genauer zur Erkundung von Kanadas Osten. Entlang des Sankt Lorenz Flusses, hinüber nach Prince Edward Island, danach auf Nova Scotia, über den Atlantik nach Neufundland und wieder zurück in den Sankt Lorenz Fluss, dem drittgrößten Fluss Nordamerikas.
Kanada ist (nach Russland) der zweitgrößte Staat der Erde, jedoch vergleichsweise dünn besiedelt. Die Größe und die Entfernungen die wir zurücklegen müssen in so einem Land, bewogen uns, erneut eine Schiffsreise zu machen. Alles hat Vor- und Nachteile.
Während man auf einer Schiffsreise nie so richtig das Gefühl bekommt in ein Land einzutauchen, überwiegt der Vorteil des nachts fahrenden Hotels und die Reichweite die man damit hat doch sehr.
Die ersten Einwohner Kanadas waren die indianischen Völker (heute als First Nation bezeichnet) und nördlicher die Inuit (auch als Eskimos bekannt, heute nicht mehr die politisch korrekte Bezeichnung). Ab dem 15. Jahrhundert kamen die Engländer und Franzosen an die Ostküste und ab da begann ein ständiges Hin und Her der Provinzen – mal englisch, mal französisch – was auch die Bilingualität des Landes erklärt. Als Entdecker Kanadas gelten insbesondere Jacques Cartier, Samuel de Champlain und Giovanni Caboto (Neufundland).
HALT! Weeer hats als erster entdeckt? Wieder mal die Wikinger so um die 1000 n.Chr.
Und weeeer genau? Der Leif Eriksson, der auch Amerika entdeckte (Sohn von Erik dem Roten), landete in Neufundland. Aber die blieben nicht lange ...
Unser Flieger ging ab München direkt nach Montreal. Geplanter Start war gegen 16 Uhr. Ein Gewitter in München machte uns aber einen Strich durch die Rechnung, denn kurz nach dem Boarding wurde in München die Starterlaubnis für alle Flieger entzogen. Und so saßen wir erst mal knappe 2 Stunden in der (Ironie an) extrem bequemen (Ironie aus) Economy Class und aus unserem 8 Stunden Flug wurde ein 10 Stunden Flug. Das sollte aber die Luftlöcher über der Küste Quebecs nicht davon abhalten uns mit heftigen Turbulenzen zu begrüßen. Begleitet wurde dieser bumpy ride durch mal lauteres, mal leiseres Wimmern aus der hinteren Reihe. Mimimiiii. Ich fands irgendwie spannend (ich hab aber auch ne Meise, wie ihr bereits wisst), mein Magen nicht.
Aber alles hat ein Ende und so flogen wir statt gegen 18 Uhr, dann gegen 20 Uhr Montreal an. Mein Fensterplatz machte sich bezahlt und ich konnte ein paar nette Bilder schießen. Mit der Linie 747 fuhren wir nach Downtown, wo wir erschöpft gegen halb elf ankamen und noch einen Absacker, ein regionales Bier, zu uns nahmen. Müde fielen wir ins Bett, um gegen 4 Uhr nachts putzmunter zu sein… schließlich war es laut meinem Kreislauf ja jetzt morgens. Letztendich schlief ich aber kurz vorm Weckerläuten wieder ein…
Am nächsten Tag machten wir uns nach einem deftigen Frühstück erst ein bisschen mit der Stadt vertraut. Einzelheiten über Montreal erzähle ich euch später gesondert noch. Am Nachmittag checkten wir auf unserem Schiff ein, blieben aber nicht lange. Denn in der Stadt fand ein riesiges Musikfest statt, das wir uns nicht entgehen lassen wollten.
Sehr zufrieden wackelten wir spät abends auf unser Schiff zurück um am nächsten Tag einen Busausflug nach Ottawa zu machen. Das erfahrt ihr aber in der nächsten Geschichte.

© Text und Fotos: Isi

 

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